Format

Samstag, 21. Juni 2014: Der längste Tag des Jahres beginnt um 05.29 und endet um 21.26. In dieser Zeitspanne, bei Tageslicht, findet auf der Zeughauswiese ein Performancemarathon im Stunden-Rhythmus statt.

Für diese fünfte Ausgabe sind 16 Künstler/innen und Gruppen von Europa (Schweiz, Frankreich), Asien (India und Myanmar) und Südamerika (Chile) eingeladen, die sich in verschiedenen performativen Bereichen bewegen und verschiedenen Generationen angehören: Bildende Kunst, Musik, Tanz und theatrale Praktiken.

Während des Performance-Tages stehen eine ebenerdige Plattform, eine Steckdose, eine Stunde Zeit (inkl. Auf- und Abbau) sowie die Betreuung der eingeladenen Künstler/innen vor, während und nach der Veranstaltung.

DER LÄNGSTE TAG positioniert sich im öffentlichen Raum und stellt insofern auch die gesellschafts-politische Frage nach Regeln und Zugänglichkeit dieses Raums, nach Prägungen und Anspruch auf räumlich-performative Artikulation – auf das Recht, temporär Raum einzunehmen und diesen dadurch zu verändern.

Der aktionistischen, installativen und musikalischen Intervention wird im Zeughaus-Areal während 15 Stunden und 57 Minuten Raum für Nachhaltigkeit, Begegnung und Austausch geboten. Ein Ort für Nicht-Fassbares, ein utopischer Raum, wo Haltungen eingenommen, Fragen gestellt und Positionen bezogen werden, ein reflexiver Ort, ein Denk-Ort, ein Ereignis-Ort, wo bildnerische, musikalische und tänzerische Zeichen in den Raum und in Szene gesetzt werden. Die Anwesenheit von Künstler/innen und Zuschauer/innen sowie Dauer und Ablauf der performativen Darbietungen tragen zu einer konzentrierten Stimmung bei, die die Einmaligkeit dieser Veranstaltung ausmacht.

Es wird kein Eintritt für die Veranstaltung erhoben. Die Veranstaltung versteht sich als durchlässige kulturelle, künstlerische Veranstaltung, der sich sowohl an ein Fachpublikum richtet als auch Passant/innen und Anrainer/innen des Areals ansprechen möchte.


Saturday, June 21, 2014: The longest day of this year starts at 05.29 (sunrise) and ends at 21.26 (sunset). A 16 hours performance marathon takes place by daylight on the Zeughauswiese. 16 artists from Asia (India and Myanmar), South-America (Chile) and Europe (Switzerland, France) are invited and willshow their performative works.

Each artist has one hour time including installation and removal of the their specific settings. Further on the artists are provided with a low wooden platform, electricity and water. The project team supports the artists with all necessary help, e.g. specific information and planning of their works, accommodations and contacts.

Site and time slot are the only specifications for the artists who make their own artistic decisions without any curatorial or thematic input. This polyphonic decision-making gives the project its specific character and presence. THE LONGEST DAY takes position in the public space and in doing so questions various actual topics: the socio-political aspects of inherent rules and accessibility of public areas, the influences and requirements of spatial-performative articulation – and last, but not least the right to occupy spaces temporarily and so to change or re-designate them.

We do not charge an admission for this event. THE LONGEST DAY considers itself as an open cultural and artistic event which addresses both professional audiences and passers-by or residents and people from the neighbourhood.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s